INFOS Pumpen / Hauswasserwerke
Je nach Anlage können unterschiedliche Pumpentypen verwendet werden. Durch die Wahl von bedarfsangepassten Ein- und Ausschaltdrücken werden Pumpe und Leitungssystem geschont. Auf jeden Fall sollten für das Kernstück der Anlage nur hochwertige Produkte eingebaut werden. Vor Billigangeboten wird ausdrücklich gewarnt, sie sind langfristig durch hohen Verschleiß und häufigen Ausfall teurer und stellen keine Ersparnis dar. Billige Pumpen haben oft einen hohen Stromverbrauch und wandeln diesen anstelle in Pumpleistung in Wärme und Lärm um.

- Bedarfsangepasste Leistungsauslegung mit geringem Stromverbrauch
- Hoher Wirkungsgrad (kleiner Spalt zwischen Pumpengehäuse und Laufrad)
- Durchgängige Verwendung hochwertiger, korrosionsfreier Materialien
- Langlebigkeit (verschleißarme Mechanik, hochwertige Lager, Reparaturfreundlichkeit)
- Betrieb ohne Membrandruckgefäße (Druckausgleichsgefäß)
- Ruhiger Lauf, geringe Geräuschentwicklung (besonders geeignet: mehrstufige Pumpen) und geräuschgedämmte Aufstellung mit flexiblen Anschlüssen an das Leitungsnetz.
- Sicherung gegen Trockenlauf
- Keine größeren wassergefüllten Hohlräume, z.B. mit der Pumpe verbundene Druck-
- Membrangefäße (undurchspülte Druckausgleichsgefäße)
Tauchpumpen haben einen energetisch besseren Wirkungsgrad gegenüber Saugpumpen, da hier keine Saugverluste anfallen. Hinzu kommt, dass bei Tauchpumpen keine störanfällige und teure Saugleitung (Vakuumleitung) vorhanden ist und die Pumpen geräuschmindernd im Speicher außerhalb des Hauses montiert sind. Es entstehen keine Pumpengeräusche im Haus, wenn z.B. nachts die Toilette benutzt wird. Physikalische Beschränkungen bezüglich Sauglänge und Saughöhe bestehen nicht.
unnötiges Risiko, Wartungsaufwand und Folgekosten. Aufgrund der häufig klaren Filtertassen besteht das Risiko von Algenbildung. Im Filtergewebe bildet sich Pilzmyzel, das auch durch regelmäßige und häufige Reinigung oder Rückspülung nicht entfernt werden kann, da es sich innerhalb des Filtergewebes ansiedelt. Es müsste somit die Filterkartusche ständig erneuert werden, was erhebliche Kosten verursacht. Sitzt ein solcher Feinfilter bei Saugpumpen vor der Pumpe in der Saugleitung, sprechen die Experten vom „schnellen Pumpentod“, da bei zugewachsenem Filter die Pumpe trocken läuft. Sitzt ein Feinfilter hinter der Pumpe in der Druckleitung, sprechen die Experten vom „langsamen Pumpentod“, da bei zugewachsenem Filter die Pumpe „taktet“ und der Elektromotor aufgrund der übermäßigen Schalthäufigkeit überlastet wird. Hinzu kommt, dass aufgrund der Pumpendruckleistung Keime und Pilze aus der Filterkartusche in das Rohrleitungssystem gedrückt werden und die Anlage infizieren. Die manchmal gut gemeinte Vorsicht eines Installateurs hat genau die gegenteilige Wirkung zum Schaden des Nutzers.
Informationen












